Der Tourismusort Bad Mitterndorf liegt in der Mitte österreichs. Nur 1Stund 20 Minuten von Salzburg 1Stund 50 Minuten von Graz und 3 Stunden von Wien und nur 3 Stunden und 50 Minuten von München entfernt.
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Das Hinterbergtal um 1900

Eine Gewerbelandschaft mit ersten Blüten der Sommerfrische

Eine Gewerbelandschaft mit ersten Blüten der Sommerfrische

Vor über 100 Jahren war das Hinterbergertal keine Tourismusregion, sondern eine Bauern- und Gewerbelandschaft. So entstand vor allem am südlichen Rand des Hinterbergertales eine holzwirtschaftliche Gewerbelandschaft (Sägewerk von Johann Loitzl und der Ersten Wiener Türen- und Fenster-Fabriksgesellschaft, k.k. Forste): Die Forst- und Holzwirtschaft schuf Einkommensmöglichkeiten für Arbeiter und Holzknechte sowie Nebeneinkünfte für Bauern, vor allem durch das Winterfuhrwerk. Holzarbeit wurde zu diesem Zeitpunkt nach wie vor ohne mechanische Hilfen durchgeführt. Wie früher kamen Sägen und Hacken zum Einsatz. Der Holztransport erfolgte mit Pferden und Ochsen. Die Eisenbahn ermöglichte nicht nur den Holzexport, sondern auch den frü-hen Tourismus. Es entstanden Gastronomiebetriebe und die erste kommerzielle Initiative für die Nutzung der Quelle von Heilbrunn. In Mitterndorf wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts Gewerbetreibende im Tourismus, in der Holzwirtschaft und in anderen Bereichen (Brauerei) aktiv. Dies verhalf dem Ort zu einem Aufschwung in den letzten Jahren der Monarchie. Der Tourismus breitete sich zunächst vorsichtig in Gestalt der Sommerfrische aus, der Wintersport war um die Jahrhundertwende noch in der Pionierphase. Eine neue bürgerliche und sommerfrischenartige Architektur ergänzte die bisherigen bäuerlich-gewerblichen Hauslandschaften von Mitterndorf.

Ansicht von Zauchen 1912
Gasthaus Oberascher (heute Raika) um 1900
Ansicht von Mitterndorf mit Lopernstein (heute Lawinenstein) 1909
Ansicht von Obersdorf
Gasthaus Oberascher (heute Raika) um 1900
Neu errichtetes Villengebäude in Mitterndorf (heute Restaurant Nanu) um 1900
Winteransicht von Mitterndorf um 1910
Ansicht von Mitterndorf um 1900 mit Holzbrücke zur Melzen
Erste Bahnhofsrestauration an der Haltestelle Mitterndorf (vorher Grubegg)
Melzenmühle vor 1902
Ansicht von Mitterndorf vor 1914
Ansicht von Mitterndorf - Salzafeld um 1900
Gasthof Neuwirt (heute Kasperer)
Plakat der Hinterberger Brauerei vor 1914
Gastgarten des Postwirts um 1910
Kogl-Brauerei
Stallgebäude der Familie Oberascher (später Turnverein, Kino, Köngreichsaal)

Sommerfrische

Sommerfrische

Eröffnung Symonywarte 195
Heilbrunn um 1890
Erste Blüte von Heilbrunn um 1900
Werbeinserat für Heilbrunn 1905
Badeanstalt Lobenstock (vor 1914)

Wintersportpioniere

Wintersportpioniere

Eine lokale Pioniergruppe (z.B. Emmerich Oberascher, Ferdinand Sulzbacher) brachte ab 1906 den Wintersport ins Rollen, anfangs von Einheimischen arg belächelt. Ihre Mitglieder knüpften Kontakte zur neuen Skisport-„Szene“ in Ostösterreich (Lilienfeld, Mürzzuschlag). Sie legten die Grundlage dafür, dass die Gemeinde zu einem der führenden Wintersportorte in den Ostalpen während der letzten Jahre der Habsburger-Monarchie und in der Ersten Republik wurde. Ihre Leistungen strahlten – trotz Krisen und Weltkriege – weit in die Zwischenkriegszeit hinein und bildeten nach dem Zweiten Weltkrieg eine wichtige Basis für die nachfolgende touristische Entwicklung.

Skiläufer am Almkogl 1911
Aufbruch zur Skitour - Erstbegehung des Lawinenstein (Lopernstein) 1906
Skispringen am Poser um 1910
Skiläuferin in Tauplitz-Klachau 1913
Skiläufer an der Haltestelle in Mitterndorf 1914
Skiläufer am Hochmühleck 1909