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Unsere Partnerstadt Röttingen

30 Jahre Partnerschaft mit Röttingen 

Im Rahmen des Gauvolksfestes 2008 wurde in Röttingen das 30-jährige Bestehen der Partnerschaft gefeiert. Die Röttinger haben sich sehr viel einfallen lassen. Beim Umzug am Sonntag sind zahlreiche Wagen und Gruppen mit Bezug zu Bad Mitterndorf aufgetreten: Narzissenfest, Grimmingtherme, Hausberg Grimming, Skihütte s`Kriemandl, Skifliegen am Kulm, Eisschießen-Stocksport und Bad Mitterndorfer Hausmusik. Die Bad Mitterndorfer waren mit dem 1. Vizebürgermeister Franz Schlömicher, Gemeinderätin Erni Lämmereiner, Altbürgermeister Hermann Singer und Horst Stiendl vertreten. Eine Gruppe von Tuchfrauen, die Musikkapelle Bad Mitterndorf, die jungen Fußballer und eine Pass Krampusse mit dem Bischof haben den Festzug bereichert.

Bürgermeister Günter Rudolf geht in Pension

Der Bürgermeister unserer Partnerstadt Röttingen ging nach 34 Jahren Tätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand. Am 24. April 2008 wurde in der Burghalle Röttingen ein großes Abschiedsfest gegeben.

Eine Delegation aus Bad Mitterndorf war bei dieser Feier anwesend. Bürgermeister Dkfm. Dr. Kaniak hat Herrn Bürgermeister Rudolf in Anerkennung seiner Verdienste um die Städtepartnerschaft den Ehrenring der Marktgemeinde Bad Mitterndorf überreicht. Bgm. Rudolf hat sich nicht nur stets um die Aufrechterhaltung des Partnergedankens bemüht, sondern ist sozusagen als Vorbild jährlich zum Schifahren und Langlaufen bei uns Urlaubsgast gewesen.

Den Fremdenverkehrsamtsleiter Otto Beck hat Herr Bürgermeister Dkfm. Dr. Kaniak mit der Großen Ehrennadel von Bad Mitterndorf ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erging für die unermüdliche Organisationsarbeit bei den verschiedenen Besuchen. Herr Beck geht ebenfalls in Pension.

Bildungsfahrt nach Würzburg

Vom 26. - 28. 10. 2007 unternahm eine Lehrergruppe eine Bildungsfahrt nach Würzburg. Es standen 3 Tage Kultur und Besichtigung am Programm.

Zusätzlich wurde auch die Umgebung von Würzburg (Rothenburg ob der Tauber, Fränkisches Weinland) erkundet.

Ein besonderes Erlebnis war der Besuch der Partnerstadt Röttingen, wo nach einer Stadtführung alle TeilnehmerInnen vom Bürgermeister der Stadt zu einem gemütlichen Abend in den Burgkeller eingeladen wurden. Angeregtes Plaudern mit den Röttingern, kulinarische Gaumenfreuden sowie ein Erfahrungsaustausch mit den Direktoren der dortigen Grund - und Hauptschule rundeten das Programm ab.

Dem beiderseitigen Wunsch nach mehr Kontakt der Partnerstädte soll in Zukunft verstärkt nachgegangen werden, wobei die Schule einen wichtigen Beitrag leisten wird (Informationen zur Partnerstadt im Unterricht, Abschlussreise der 4. Klassen 2009 nach Röttingen).

Von der Schönheit und den Reizen der Landschaft von Röttingen und Umgebung sind seit diesem Ausflug alle restlos begeistert.

 

Zum 25. Mal Urlaub in Bad Mitterndorf

Im Oktober war ich mit meiner Schwester zum 25. Mal als Gast in Bad Mitterndorf. Es war nicht nur die Vorfreude, wieder an einen Ort zu kommen, den man schon von früheren Aufenthalten her kennt. Für mich war es mehr.

Im Jahr 1978 - damals war ich Pfarrer in Röttingen/Unterfranken - wurde die Partnerschaft zwischen Bad Mitternndorf und Röttingen beschlossen und gegründet. Hauptinitiatoren der Partnerschaft waren Bgm. Saaf (Bad Mitterndorf) und Dr. Helmut Gura (Röttingen). Beide Orte sind ungefähr gleich groß und sprechen die gleiche Sprache, was eine Partnerschaft leichter gestaltete als zwischen Völkern unterschiedlicher Sprache. Damals wurden entsprechende Partnerschaftsfeiern in beiden Gemeinden gehalten. Vor drei Jahren, 2003, konnte auf ein 25-jähriges Bestehen der Partnerschaft zurückgeschaut werden und wieder waren entsprechende Feierlichkeiten angesagt. Zu diesem Zeitpunkt war ich auch noch Pfarrer in Röttingen.

Nach der Beschließung der Partnerschaft ging ich aus Neugierde, diesen Ort kennen zu lernen, erstmals im Urlaub nach Bad Mitterndorf (damals noch ohne Titel "Bad"), nachdem die Teilnahme an der Partnerschaftsfeier aus seelsorglichen Gründen für mich nicht möglich war. Dabei entdeckte ich, dass Bad Mitterndorf nicht nur für Bergsteiger interessant ist, sondern auch "Flachland-Tirolern" Möglichkeiten zu Spaziergängen u.ä. bietet. Und so reifte bald der Entschluss zum häufigeren Wiederkommen.

Für mich als Pfarrer war es aber mehr als nur ein schöner Urlaub. Mich interessierte auch das kirchliche Leben in dem Ort, der immerhin etwa 500 km. von Röttingen entfernt ist. So ergaben sich bald gute Kontakte zu den Seelsorgern - den Pfarrern Fischer, Novinczak und Dr. Unger - die meine Mithilfe vorwiegend an den Sonntagen dankbar annahmen. So blieb es auch nicht aus, dass inzwischen freundschaftliche Kontakte zu vielen Mitterndorfern geknüpft wurden.  Unmerklich festigte sich dadurch auch die Partnerschaft. So war es für mich eine große Ehre, dass ich 2003 zusammen mit Dr. Gura (der in diesem Jahr mit 93 Jahren verstorben ist) die Goldene Ehrennadel der Marktgemeinde erhielt.

Völlig überrascht war ich, als am Ende des diesjährigen Urlaubs ich beim letzten Sonntagsgottesdienst durch Pfarrer und Gemeinde für diese Urlaubstreue geehrt wurde. Dafür möchte ich micht auch auf diesem Wege ganz herzlich bedanken. Besonders denke ich an Personen, die an der Gründung und Festigung der Partnerschaft von Bad Mitterndorfer Seite aus nicht ganz "unschludig" waren: den früheren Kurdirektor Karl Stuhlhofer, das Ehepaar Lambert und Erni Grill, den Vizebürgermeister Horst Stiendl, die verschiedenen Bürgermeister, stellvertretend genannt der jetzige Amtsinhaber Dr. Kaniak, Frau Rosamunde Pum und natürlich die oben genannten Pfarrer.

Auch wenn ich seit Oktober letzten Jarhes nicht merh Pfarrer von Röttingen bin, sondern seitdem als Pfarrer i.R. (=in Ruhe bzw. in Rufweite) in meiner Heimat Amorbach (etwa 80 km von Röttingen entfernt) lebe, so sehe ich mich dennoch weiterhin beiden Gemeinden verbunden und werde gerne so weit es mir möglich ist, in die Berge des Steirischen Salzkammergutes reisen.

Michael Etzel, Pfr. i.R.